Fotografie, Kalligrafie, Graffiti – Kreativität auf Volldampf

24. Juli 2016 @ 16:03

Kreative Phase oder was?

Zur Zeit denkt sich mein Kopf scheinbar, dass es ein ausgezeichneter Moment sei, sämtliche kreativen Schleusen zu öffnen, über die er so stolpert. Und stolpern tut er mitunter minütlich. Natürlich kann das recht anstrengend sein, aber noch genieße ich diese bunten Ideen, die da scheinbar ohne Unterlass aus mir herausströmen. Da ich im Moment an meiner Bachelor- Arbeit schreiben muss, hat sich, wenn auch zwanghaft, ein Hebel gefunden, der diesem Ausbund an Kunst Einhalt gebietet. Doch wie der Zufall es so will, habe ich gerade in einer Lernpause den netten blog von farbcafè gefunden, welcher zu einer blogparade einlädt. Das klingt toll, da mache ich doch fix mit 🙂

Was hat Fotografie mit Kalligrafie und mit Graffiti zu tun?

Dass ich schon ewig und zwei Tage fotografiere, ist ja nichts neues mehr. Und sobald ich es schaffe, meine alten blog- Einträge hochzuladen, kann man dazu hier auch eine Menge erfahren. Denn all diese Einträge wurden durch meinen blog- Umzug ja leider etwas zerstückelt. Und ein Foto- blog ohne Bilder ist ja auch irgendwie albern…
Zurück zum Thema: was mache ich denn nun mit Graffiti? Wie ihr bald in diesem Beitrag „Lomo LCA goes Graffiti“ nachlesen könnt, finde ich das Thema dieser speziellen Straßenkunst per se großartig. Selber aber mal zur Sprühdose greifen, das stand bisher immer aus. Kann ich ja auch gar nicht – dachte ich mir immer so. Nach der Teilnahme an einem streetart– workshop sehe ich das mittlerweile etwas entspannter und bediene mich gern der Schablonier- Technik. Diese Schablonen fertige ich größtenteils aus meinen eigenen Fotografien an und et voilà ist die Brücke zwischen diesen beiden Medien geschlagen. Da mir meine Bildchen aber teilweise noch etwas leer erscheinen und mir noch gewisse andere Dinge durch mein äußerst kreativaktives Hirn geistern, wuchs in mir der Wunsch, endlich mal ordentlich schreiben zu können.

Wie kam ich eigentlich zur Kalligrafie?

Genau dadurch landete ich bei der Kalligrafie! Um meine Bilder mit diesen wundervollen Graffiti- Markern gestalten zu können, fehlte mir bisher einfach eine vernünftige Schreibweise. Natürlich habe ich auch vor Ewigkeiten die Schreibschrift in der Schule gelernt. Aber von effektvoll oder beeindruckend ist das weit entfernt. So stieß ich bei meinen Recherchen im Netz auf die wunderhübsche Seite von farbcafè und war verzaubert! Ich kaufte mir direkt das pdf- Lernbuch für Script und Sans und legte noch am gleichen Tag los. Nach einigen Wochen muss ich sagen, dass nicht nur diese beiden Schriften gut gelingen, auch die eine oder andere gothische Schrift nimmt Formen an. Erstaunlich ist auch, wie schnell die Liebe zu Papier und Stiften (in allen erdenklichen Farben und Formen) erwachen kann. Mein Arbeitsplatz quillt nahezu über an Schreibutensilien. Meine Arbeitsecke im Keller (dort darf ich mit meiner stinkigen Lackfarbe sprühen) wartet auf ihren  Einsatz, ohne Atemmaske geht da nämlich nichts. Und dann ist es auch bald soweit, dass die ersten letterings auf den streetart- Bildern auftauchen! Und noch einige andere Überraschungen warten auf euch. Versprochen!

Hier ein kleiner Einblick in meine Arbeitsecke und dazu ein paar Fotos zu meinen streetart- Bildchen.

Kreativer Platz im Keller
Kreativer Platz im Keller
Schablonier Technik mit Montana chrome und black spider
Schablonier Technik mit Montana chrome und black spider
fertiges streetart Bild mit einer Schablone eines Ballett- Fotos
fertiges streetart Bild mit einer Schablone eines Ballett- Fotos
Collage Lush- Tüten und anatomisches Herz
Collage Lush- Tüten und anatomisches Herz

Wer von euch hat auch schon Erfahrungen im Bereich Kalligrafie und/oder Graffiti gesammelt? Bin sehr neugierig auf eure Erfahrungen!

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